Krippe

Nachdem der Umbau der Konzener Kirche abgeschlossen und die Orgel restauriert und aufgebaut ist, werkeln jetzt nur noch die Krippenbauer im neuen Pfarrsaal, um rechtzeitig zum 1. Advent auch die Krippe fertig zu stellen. Damit auch künftig am neuen Standort alle Figuren untergebracht werden können, waren umfangreiche Umbauarbeiten erforderlich.

Vor Beginn der Arbeiten wurde gemeinsam ein maßstabs- gerechtes Model erstellt, damit alle Krippenbauer eine Vorstellung davon bekamen, wie die neue  Krippe einmal aussehen soll.


Nur ein Teil der alten Unterkonstruktion konnte wieder verwendet werden. Dazu mussten zunächst die Holzbohlen zurecht geschnitten werden.

Auf dieser Konstruktion kommt das Fachwerkhaus zu stehen, das dafür aber in Höhe und Breite verkleinert werden musste.

Für den Rest der neuen Krippe musste eine neue Unterkonstruktion angefertigt werden, da am neuen Standort eine niedrigere Deckenhöhe vorliegt.

Um in Zukunft wieder einen Sternenhimmel anbringen zu können, wurden unter den vorhandenen Stahlträgern Holzbalken eingezogen. Für den linken Teil der Krippe hat Walter einen kleinen Teich mit einem Wasserfall gebaut.

Oberhalb des Wasserfalls auf dem Berg wird die kleine Kapelle zukünftig ihren Platz haben. Reinhold und Ernst nehmen Maß, Inge und Gertrud begutachten die richtige Position.

Für alle gibt es viel zu tun!

Gertrud, die gute Fee der Truppe, versorgt zweimal täglich alle Krippenbauer mit leckerem Kaffee und selbst- gebackenen Plätzchen oder Kuchen.

Reinhold und Karl-Heinz fertigen ein neues Strohdach für das alte Fachwerkhaus!

Karl hat einen neuen Stall gebaut und Werner bringt Farbe ins Spiel!

Eine Woche vor dem 1. Advent nimmt die Krippe langsam Gestalt an und man kann das endgültige Aussehen erahnen.


Zeitplan für die verschiedenen Krippenbilder

 

 

 

Bild 1

Verkündigung an Maria

 

Bild 2

Herbergssuche

09.12.2016

Bild 3

Verkündigung an die Hirten

16.12.2016

Bild 4

Geburt Jesu

23.12.2016

Bild 5

Anbetung der Hirten

30.12.2016

Bild 6

Heilige Drei Könige

06.01.2017

Bild 7

Heilige Familie und Hirten bei der Arbeit

20.01.2017

Bild 8

Flucht nach Ägypten

27.01.2017


In diesem Jahr werden die Spenden der Krippenbesucher Bruder Theo Call für sein Projekt „Sicherheit für Albinos“ zur Verfügung gestellt.

Bruder Theo Call aus Monschau – Konzen ist Missionsbruder der Afrikamissionare Weiße Väter und lebt seit fast 50 Jahren in Afrika - genauer in Kabanga, einem kleinen Ort im Westen von Tansania. In diesen Jahren arbeitete Br. Theo Call mit und für die Menschen dort, er hat mitgeholfen, die "Welt" dort zu verändern und das Leben der Menschen nachhaltig zu erleichtern und zu verbessern. So ermöglichte er z.B. den Ausbau von Krankenhäusern und Schulen, Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit der Albinos und den Bau von Wasserleitungen und Staudämmen zur Wasserversorgung und Stromerzeugung.

Theo Call gibt den Menschen in "seiner afrikanischen Heimat" Hoffnung und Zukunft, er gibt Hilfe zur Selbsthilfe, er ist der Missionar mit den Händen.

"Mission ist der Auftrag Gottes an alle Christen", sagt Br. Theo Call. Und viele Menschen unterstützen die Mission und den Missionar Theo Call durch Gebet und finanzielle Hilfe.

In Tansania leidet einer von dreitausend Bürgern unter Albinismus. Eine genetische Störung sorgt dafür, dass die Körper dieser Menschen den Pigmentstoff Melanin bestenfalls in geringen Mengen produzieren können. Albinos haben hellere Haar-, Augen- und Hautfarbe und reagieren besonders empfindlich auf Sonneneinstrahlung. Das Hautkrebsrisiko ist außerordentlich hoch, ebenso wie die Gefahr, früh zu erblinden. In den meisten afrikanischen Gesellschaften sind Albinos Außenseiter. Sie haben es sehr schwer, eine Ausbildung und eine Arbeitsstellte zu bekommen, weil viele Afrikaner Albinismus für ansteckend halten. Zugleich gelten die „weißen Schwarzen“ vielerorts als unsterbliche Geister, oder man glaubt, sie seien von Dämonen besessen. Ihr Schicksal ist seit kurzer Zeit stärker in das Bewusstsein der Weltöffentlichkeit gerückt. Denn allein in Tansania sollen im vergangenen Jahr rund dreißig Albinos getötet oder verstümmelt worden sein.

Damit nicht genug: Mit den Körperteilen der Ermordeten wird offenkundig ein reger Handel betrieben. Beinen, Genitalien, Augen und Haaren von Albinos werden große Heilkräfte nachgesagt, der Konsum ihres Blutes verheißt vermeintlich Wohlstand. Die tansanischen Zeitungen überbieten sich derzeit in ihren Darstellungen über grauenhafte Ereignisse. Angeblich werden von Käufern aus benachbarten Ländern wie Kongo, Burundi, Kenia und Uganda bis zu sechzigtausend Dollar für eine Albino-Leiche geboten. So berichtete die „Daily News“ über die Festnahme eines Fischers vom Tanganjikasee, der versucht hatte, seine Albino-Frau an zwei kongolesische Geschäftsleute zu verhökern. In einem anderen Fall wurde eine Siebzehnjährige vor den Augen der Mutter ermordet, der Leiche wurden die Beine abgeschnitten.

Br. Theo Call zu helfen, ihn in seiner Arbeit und bei seinen Projekten zu unterstützen - dieser Aufgabe hat sich der „Förderverein Bruder Theo Call – Weißer Vater der Afrikamissionare e.V.“ verschrieben.   Der Förderverein hält intensiven und direkten Kontakt zu Br. Theo, jedes Jahr besuchen einige Mitglieder ihn in Tansania. Dadurch ist sichergestellt, dass die Spenden zu 100% vor Ort in Tansania bei Br. Theo Call ankommen. Die Mitgliedschaft im Förderverein ist für 1,-€ pro Monat möglich. Nähere Informationen zum Förderverein erhalten Sie unter
www.krings-martin.de/foerderverein.

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